Druckverfahren für Werbeartikel: der Ratgeber zur Veredelung
Ein Werbeartikel wirkt nur so gut, wie Ihr Logo darauf aussieht. Welches Veredelungsverfahren dafür in Frage kommt, hängt vor allem vom Material, von der Form des Artikels und von Ihrem Motiv ab. Ein einfarbiges Logo auf einem Kunststoff-Kugelschreiber verlangt ein anderes Verfahren als ein farbiges Foto auf einem Thermobecher oder ein Schriftzug auf einer Baumwolltasche.
In diesem Ratgeber erklären wir jedes Verfahren, das wir anbieten: wie es funktioniert, für welche Artikel es sich eignet, was es besonders gut kann und wo seine Grenzen liegen. Bei jedem Artikel im Shop sehen Sie, welche Veredelungen dafür möglich sind. Wenn Sie unsicher sind, beraten wir Sie gern persönlich.
| Verfahren | Geeignet für | Farben |
|---|---|---|
| Tampondruck | Kunststoff, Metall, kleine und gewölbte Flächen | Sonderfarben, je Farbe |
| Siebdruck | Taschen, Textilien, Schirme, glatte Flächen | Sonderfarben, je Farbe |
| Digitaldruck / UV-Rundumdruck | Kunststoff, Metall, Becher und Flaschen | Vollfarbig (CMYK) |
| Transferdruck / Digitaltransfer | Textilien, Caps, Taschen aus Polyester und Nylon | Sonderfarben oder vollfarbig |
| Sublimationsdruck | Polyester und beschichtete Flächen, nur hell | Vollfarbig (CMYK) |
| Lasergravur | Metall, Holz, Bambus, Glas | Einfarbig, Ton je Material |
| Prägung | Notizbücher, Leder, Kunstleder | Ohne Farbe oder mit Folie |
| Stickerei | Caps, Handtücher, Textilien, Taschen | Garnfarben |
| Doming / Digitalaufkleber | Schlüsselanhänger, Powerbanks, Einlegeflächen | Vollfarbig (CMYK) |
Tampondruck

Der Tampondruck ist das Standardverfahren für kleine, gewölbte und unebene Werbeartikel. Kugelschreiber, Feuerzeuge, Schlüsselanhänger, Flaschenöffner oder USB-Sticks werden überwiegend so bedruckt. Der Name kommt vom Tampon, einem weichen Stempel aus Silikon, der die Farbe auf den Artikel überträgt.
So funktioniert der Tampondruck
Zuerst wird Ihr Motiv in eine flache Druckplatte geätzt, das sogenannte Klischee. Die Vertiefungen im Klischee werden mit Farbe gefüllt, überschüssige Farbe wird abgestreift. Der Silikontampon senkt sich auf das Klischee, nimmt die Farbe aus den Vertiefungen auf und setzt sie anschließend auf den Artikel ab. Weil der Tampon weich ist, passt er sich der Oberfläche an. So lassen sich auch runde Schäfte, Kanten und leicht gewölbte Flächen sauber bedrucken, bei denen ein flaches Druckverfahren nicht anliegen würde.
Stärken und Einsatzbereiche
Der Tampondruck gibt feine Linien und kleine Schriften präzise wieder. Er eignet sich für Kunststoff, lackiertes Metall, Glas und viele weitere Oberflächen. Gedruckt wird mit Sonderfarben, die nach Pantone- oder HKS-Farbton angemischt werden. Dadurch trifft der Druck Ihre Firmenfarbe genau, was bei einem Logo oft wichtiger ist als eine fotografische Darstellung. Mehrfarbige Logos sind möglich: Jede Farbe wird in einem eigenen Durchgang gedruckt und passgenau übereinandergesetzt.
Worauf Sie achten sollten
Die Druckfläche ist beim Tampondruck klein, denn das Verfahren ist für Logos und kurze Schriftzüge gedacht, nicht für großflächige Motive. Farbverläufe und Fotos lassen sich nicht wiedergeben, weil jede Farbe als Vollton gedruckt wird. Auf dunklen Artikeln wirken helle Farben unter Umständen etwas weniger kräftig als auf hellem Grund. Bei sehr dunklen Untergründen empfehlen wir deshalb kräftige, helle Farben wie Weiß oder Gelb.
Für jede Farbe wird ein eigenes Klischee angefertigt und die Maschine eingerichtet. Diese einmaligen Einrichtungskosten weisen wir je Farbe und Position separat im Warenkorb aus. Wie viele Farben auf einem Artikel möglich sind, sehen Sie bei der Veredelungsauswahl.
Druckdaten für den Tampondruck
Ideal sind Vektordaten (PDF, AI, EPS oder SVG) mit angelegten Schriften und Angabe der gewünschten Pantone- oder HKS-Farben. Haben Sie nur eine Bilddatei, bereiten wir Ihr Logo auf. Sie erhalten vor dem Druck immer ein PDF zur Freigabe.
Im Tampondruck veredeln wir unter anderem Kugelschreiber, Schlüsselanhänger, Küchenhelfer und viele Giveaways unter 1 €. Gerade bei großen Stückzahlen kleiner Streuartikel ist er das Verfahren der Wahl.
Siebdruck

Der Siebdruck ist eines der ältesten Druckverfahren und bis heute erste Wahl, wenn Farben kräftig und deckend wirken sollen. Bei Werbeartikeln kommt er vor allem auf Taschen und Beuteln, Regenschirmen, Textilien und größeren, glatten Flächen zum Einsatz.
So funktioniert der Siebdruck
Grundlage ist ein feinmaschiges Gewebe, das in einen Rahmen gespannt ist, das Sieb. Es wird mit einer lichtempfindlichen Schicht versehen und mit Ihrem Motiv belichtet. Überall dort, wo gedruckt werden soll, bleiben die Maschen offen, alle anderen Stellen werden verschlossen. Beim Druck liegt das Sieb auf dem Artikel, eine Rakel zieht die Farbe darüber und drückt sie durch die offenen Maschen. So entsteht ein sauberes Druckbild mit einer vergleichsweise dicken Farbschicht.
Stärken und Einsatzbereiche
Die dicke Farbschicht macht den Siebdruck sehr deckend. Auch auf dunklen Stoffen und Materialien leuchten Farben kräftig. Wie beim Tampondruck wird mit Sonderfarben nach Pantone oder HKS gedruckt, Ihre Firmenfarbe wird also genau getroffen. Der Siebdruck eignet sich für größere Druckflächen als der Tampondruck und bringt Logos, Schriftzüge und klare grafische Motive gut zur Geltung. Auf Baumwolltaschen verbindet sich die Farbe mit dem Gewebe, der Druck wirkt dadurch natürlich und hält bei normalem Gebrauch lange.
Worauf Sie achten sollten
Der Siebdruck spielt seine Stärken bei flächigen Motiven mit wenigen Farben aus. Sehr feine Linien und winzige Schriften lassen sich wegen der Gewebestruktur des Siebs nur bis zu einer gewissen Grenze darstellen. Fotos und weiche Farbverläufe sind nicht das Einsatzgebiet dieses Verfahrens. Für solche Motive sind Digitaldruck oder Digitaltransfer die bessere Wahl.
Für jede Farbe wird ein eigenes Sieb belichtet und die Maschine eingerichtet. Die Einrichtungskosten fallen deshalb je Farbe und Druckposition einmalig an und stehen separat im Warenkorb. Die maximale Farbanzahl und die möglichen Druckpositionen sehen Sie direkt beim Artikel.
Druckdaten für den Siebdruck
Am besten eignen sich Vektordaten (PDF, AI, EPS oder SVG) mit angelegten Schriften und klar definierten Sonderfarben. Bei Bilddateien übernehmen wir die Aufbereitung für den Druck. Bevor gedruckt wird, erhalten Sie immer ein PDF zur Freigabe.
Typische Siebdruck-Artikel in unserem Sortiment sind Baumwolltaschen, Beutel und Rucksäcke sowie Regenschirme, deren große Segmente viel Platz für Ihr Logo bieten. Auch Papiertüten und Textilien lassen sich im Siebdruck gut veredeln.
Digitaldruck und UV-Rundumdruck

Der Digitaldruck bringt Motive in voller Farbe auf Werbeartikel, ohne dass für jede Farbe eine eigene Druckform nötig ist. Er ist die richtige Wahl für farbige Logos, Farbverläufe, Fotos und Motive, bei denen viele Farbtöne zusammenspielen. Eine besondere Variante ist der UV-Rundumdruck, mit dem sich zylindrische Artikel wie Trinkflaschen und Thermobecher einmal rundherum bedrucken lassen.
So funktioniert der Digitaldruck
Ähnlich wie bei einem Tintenstrahldrucker wird die Farbe über feine Druckköpfe direkt auf den Artikel gesprüht. Das Motiv wird aus den vier Grundfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz zusammengesetzt, abgekürzt CMYK. Bei den meisten Artikeln kommen UV-härtende Farben zum Einsatz: Sie werden unmittelbar nach dem Auftrag mit UV-Licht getrocknet und haften dadurch gut auf Kunststoff, Metall und vielen anderen Oberflächen. Beim Rundumdruck dreht sich der Artikel während des Drucks unter den Druckköpfen, sodass das Motiv nahtlos um den gesamten Umfang laufen kann.
Stärken und Einsatzbereiche
Weil keine Druckform pro Farbe angefertigt wird, spielt die Anzahl der Farben im Motiv keine Rolle. Ein Logo mit sieben Farben kostet im Digitaldruck nicht mehr Einrichtung als ein einfarbiges. Fotos, Verläufe, Schatten und feine Farbabstufungen werden detailreich wiedergegeben. Beim Rundumdruck steht Ihnen die ganze Fläche des Bechers oder der Flasche zur Verfügung, etwa für ein umlaufendes Muster oder ein Motiv, das von jeder Seite zu sehen ist.
Worauf Sie achten sollten
Da alle Farbtöne aus vier Grundfarben gemischt werden, lassen sich Sonderfarben nur annähernd treffen. Bei sehr exakten Firmenfarben, etwa einem bestimmten Blau oder Rot, kann es leichte Abweichungen zum Pantone-Farbton geben. Ist die genaue Farbe entscheidend und das Logo einfarbig, sind Tampon- oder Siebdruck oft die bessere Wahl. Auf dunklen Artikeln hängt die Leuchtkraft der Farben davon ab, ob unter das Motiv Weiß gedruckt werden kann. Welche Druckfläche und welche Varianten möglich sind, sehen Sie beim jeweiligen Artikel.
Auch beim Digitaldruck fällt eine einmalige Einrichtung an, zum Beispiel für die Datenaufbereitung und das Einrichten der Maschine auf Ihren Artikel. Sie wird separat im Warenkorb ausgewiesen.
Druckdaten für den Digitaldruck
Vektordaten sind auch hier ideal. Für Fotos und farbige Motive eignen sich zusätzlich hochauflösende Bilddateien, etwa als PDF, PNG oder JPG in ausreichender Größe. Wir prüfen Ihre Daten und senden Ihnen vor dem Druck immer ein PDF zur Freigabe.
Im Digitaldruck bedrucken wir zum Beispiel Powerbanks, Trinkflaschen und Thermobecher – dort auf Wunsch auch rundum. Welche Artikel diese Variante anbieten, sehen Sie bei der Veredelungsauswahl.
Transferdruck und Digitaltransfer

Beim Transferdruck wird Ihr Motiv nicht direkt auf den Artikel gedruckt, sondern zuerst auf eine Trägerfolie und dann mit Hitze und Druck übertragen. Das Verfahren ist vor allem für Textilien und Taschen gedacht: Caps, Schürzen, Rucksäcke, Sporttaschen oder Kühltaschen werden häufig so veredelt. Wir bieten zwei Varianten an: den klassischen Transferdruck mit Sonderfarben und den Digitaltransfer in voller Farbe.
So funktioniert der Transferdruck
Im ersten Schritt entsteht das Motiv auf einer speziellen Transferfolie. Beim klassischen Transferdruck wird es im Siebdruck mit Sonderfarben aufgebracht, beim Digitaltransfer digital in CMYK, meist mit einer weißen Grundschicht. Auf der Rückseite trägt die Folie einen Klebstoff, der unter Hitze aktiviert wird. In einer Transferpresse wird das Motiv dann bei hoher Temperatur und gleichmäßigem Druck auf den Artikel gepresst. Nach dem Abkühlen wird die Trägerfolie abgezogen, zurück bleibt Ihr Motiv fest mit dem Material verbunden.
Stärken und Einsatzbereiche
Der Transferdruck kommt mit Materialien zurecht, auf denen ein Direktdruck schwierig ist, zum Beispiel mit grobem Gewebe, Polyester, Nylon oder gepolsterten Flächen. Die Farben wirken klar und deckend, auch auf dunklen Stoffen. Der Digitaltransfer bringt zusätzlich farbige Logos, Verläufe und fotografische Motive auf Textilien, ohne dass für jede Farbe eine eigene Druckform benötigt wird. Beim klassischen Transferdruck mit Sonderfarben wird Ihre Firmenfarbe dagegen exakt getroffen.
Worauf Sie achten sollten
Der Transfer liegt als dünne Schicht auf dem Material. Bei großen Motiven ist diese Schicht leicht zu fühlen, bei Logos in üblicher Größe fällt sie kaum auf. Da das Motiv aufgepresst wird, eignet sich das Verfahren für Flächen, die hitzebeständig sind und sich flach unter die Presse legen lassen. Sehr feine, freistehende Linien sollten nicht zu dünn angelegt sein, damit sie sich sauber übertragen lassen. Pflegehinweise wie Waschtemperatur richten sich nach dem jeweiligen Textil.
Beim klassischen Transferdruck fällt die Einrichtung je Farbe an, beim Digitaltransfer je Motiv, unabhängig von der Anzahl der Farben. Beides wird einmalig und separat im Warenkorb ausgewiesen.
Druckdaten für den Transferdruck
Für Sonderfarben sind Vektordaten mit Pantone- oder HKS-Angabe ideal, für den Digitaltransfer auch hochauflösende Bilddateien. Wir bereiten Ihr Motiv auf und senden Ihnen vor dem Druck immer ein PDF zur Freigabe.
Transferdruck und Digitaltransfer finden Sie unter anderem bei Caps und Mützen sowie bei Taschen, Rucksäcken und Kühltaschen aus Polyester und Nylon.
Sublimationsdruck

Der Sublimationsdruck ist ein Spezialverfahren für vollfarbige Motive, die dauerhaft im Material sitzen statt auf ihm. Er kommt bei Artikeln aus Polyester und bei speziell beschichteten Oberflächen zum Einsatz, zum Beispiel bei Lanyards, Handtüchern, Sporttextilien oder weiß beschichteten Tassen und Untersetzern.
So funktioniert der Sublimationsdruck
Das Motiv wird zunächst mit speziellen Sublimationsfarben spiegelverkehrt auf ein Transferpapier gedruckt. Anschließend wird das Papier auf den Artikel gelegt und in einer Presse stark erhitzt. Bei dieser Temperatur gehen die Farben direkt vom festen in den gasförmigen Zustand über, ohne vorher flüssig zu werden. Diesen Vorgang nennt man Sublimation. Die gasförmige Farbe dringt in die geöffneten Polyesterfasern oder in die Beschichtung ein. Beim Abkühlen schließen sich die Fasern wieder, und die Farbe ist fest im Material eingeschlossen.
Stärken und Einsatzbereiche
Weil die Farbe Teil des Materials wird, liegt keine Schicht auf der Oberfläche. Der Druck ist nicht zu fühlen, das Textil bleibt weich und atmungsaktiv. Das Motiv kann nicht abplatzen oder brechen und ist bei sachgemäßer Pflege sehr waschbeständig. Fotos, Farbverläufe und kräftige Farben werden brillant wiedergegeben, und bei vielen Artikeln kann die gesamte Fläche bis an den Rand gestaltet werden. Deshalb ist der Sublimationsdruck besonders beliebt für Lanyards mit durchgehendem Muster oder Handtücher mit großflächigem Motiv.
Worauf Sie achten sollten
Der Sublimationsdruck funktioniert nur auf Polyester oder auf Oberflächen mit einer speziellen Polyesterbeschichtung. Baumwolle nimmt die Farbe nicht dauerhaft auf. Außerdem braucht das Verfahren einen weißen oder sehr hellen Untergrund, denn die Farben sind lasierend und werden nicht deckend gedruckt. Weiß selbst lässt sich nicht drucken, weiße Bereiche im Motiv bleiben in der Farbe des Materials. Auf dunklen Artikeln ist der Sublimationsdruck deshalb nicht möglich. Ob ein Artikel dafür geeignet ist, sehen Sie an den angebotenen Veredelungen.
Da das Motiv vollfarbig gedruckt wird, fällt die Einrichtung einmalig je Motiv an, unabhängig von der Anzahl der Farben. Sie wird separat im Warenkorb ausgewiesen.
Druckdaten für den Sublimationsdruck
Ideal sind Vektordaten oder hochauflösende Bilddateien. Bei vollflächigen Motiven achten wir darauf, dass das Motiv etwas über den Rand hinausgeht, damit keine weißen Kanten entstehen. Vor dem Druck erhalten Sie immer ein PDF zur Freigabe.
Sublimationsdruck bieten wir vor allem bei Lanyards und Schlüsselbändern sowie bei Handtüchern und Textilien aus Polyester an. So lassen sich Muster und Motive über die gesamte Fläche gestalten.
Lasergravur

Die Lasergravur verändert die Oberfläche des Artikels selbst, statt Farbe aufzutragen. Das Ergebnis ist dauerhaft, edel und kann weder abgerieben noch abgewaschen werden. Sie ist das bevorzugte Verfahren für Kugelschreiber aus Metall, Thermobecher und Isolierflaschen aus Edelstahl, Taschenmesser, Werkzeug sowie Artikel aus Holz, Bambus und Kork.
So funktioniert die Lasergravur
Ein fein fokussierter Laserstrahl fährt Ihr Motiv ab und trägt an diesen Stellen eine hauchdünne Schicht des Materials ab oder verändert sie durch Hitze. Bei lackiertem oder eloxiertem Metall wird die Deckschicht entfernt, darunter kommt das blanke Metall zum Vorschein. Bei Holz und Bambus entsteht eine dunklere, leicht vertiefte Gravur, bei Glas eine matte, fein aufgeraute Oberfläche. Das Motiv wird vollständig digital gesteuert, eine Druckform ist nicht nötig.
Stärken und Einsatzbereiche
Die Gravur ist Teil des Artikels und damit so langlebig wie der Artikel selbst. Sie verblasst nicht, wird nicht spröde und übersteht auch häufiges Spülen und den täglichen Gebrauch. Feine Linien, kleine Schriften und detaillierte Logos werden sehr präzise wiedergegeben. Viele Kunden schätzen die zurückhaltende, hochwertige Wirkung: Das Logo wirkt nicht aufgedruckt, sondern gehört sichtbar zum Produkt. Gerade bei Geschenken für Kunden und Mitarbeiter unterstreicht die Lasergravur den Wert des Artikels.
Worauf Sie achten sollten
Bei der Lasergravur wählen Sie keine Farbe. Das Ergebnis ist immer einfarbig, und der Farbton ergibt sich aus dem Material: silbern bis hellgrau auf lackiertem oder eloxiertem Metall, braun auf Holz und Bambus, matt auf Glas. Farbverläufe und Fotos lassen sich nicht darstellen. Mehrfarbige Logos werden deshalb in einer Farbe umgesetzt, was bei den meisten Logos sehr gut funktioniert. Wie hell oder kontrastreich die Gravur wirkt, hängt vom Material und seiner Farbe ab, bei dunklen Oberflächen ist der Kontrast meist am stärksten.
Je nach Artikel sind Gravuren an verschiedenen Positionen und in unterschiedlichen Größen möglich, bei Bechern und Flaschen teils auch umlaufend. Für jede Gravur fällt eine einmalige Einrichtung an, etwa für die Programmierung und das Einrichten der Aufnahme. Sie wird separat im Warenkorb ausgewiesen.
Druckdaten für die Lasergravur
Ideal sind einfarbige Vektordaten (PDF, AI, EPS oder SVG). Farbige Logos wandeln wir für die Gravur in eine einfarbige Fassung um. Sie sehen das Ergebnis vor der Produktion immer als PDF zur Freigabe.
Beliebte Artikel für die Lasergravur sind Kugelschreiber aus Metall, Thermobecher und Isolierflaschen sowie Taschenmesser, Multitools und Werkzeug.
Prägung

Die Prägung bringt Ihr Logo als Relief in das Material. Sie wirkt dezent und hochwertig und wird vor allem bei Notizbüchern, Mappen, Etuis und Artikeln aus Leder oder Kunstleder eingesetzt. Wir bieten zwei Varianten an: die Blindprägung ohne Farbe und die Prägung mit Farbfolie.
So funktioniert die Prägung
Für die Prägung wird ein Prägestempel aus Metall mit Ihrem Motiv angefertigt. In der Prägemaschine wird dieser Stempel erhitzt und mit hohem Druck in das Material gepresst. Bei der Blindprägung entsteht so eine vertiefte Kontur ohne zusätzliche Farbe: Das Logo zeichnet sich allein durch Licht und Schatten ab. Bei der Prägung mit Farbfolie liegt zwischen Stempel und Material eine dünne Folie, etwa in Gold, Silber oder einer Farbe. Durch Hitze und Druck löst sich die Farbschicht von der Folie und verbindet sich an den geprägten Stellen mit dem Material.
Stärken und Einsatzbereiche
Die Blindprägung ist besonders zurückhaltend und elegant. Sie passt gut zu Notizbüchern und Ledermappen, bei denen das Logo nicht auffallen, sondern zum Material gehören soll. Die Prägung mit Farbfolie setzt dagegen einen deutlichen Akzent, metallische Folien in Gold oder Silber wirken besonders edel. In beiden Fällen ist das Logo fühlbar, das macht die Prägung zu einem haptischen Erlebnis. Da die Veredelung im Material sitzt, ist sie sehr langlebig und reibt sich auch bei täglichem Gebrauch kaum ab.
Worauf Sie achten sollten
Die Prägung eignet sich für Logos und Schriftzüge mit klaren Formen. Sehr feine Linien, winzige Schriften und dicht beieinanderliegende Details können im Material zulaufen und sollten deshalb nicht zu klein angelegt werden. Farbverläufe und mehrfarbige Motive sind nicht möglich: Die Blindprägung hat keine Farbe, die Prägung mit Farbfolie immer genau einen Folienton. Wie deutlich eine Blindprägung zu sehen ist, hängt von Material und Oberfläche ab, auf glatten, weichen Einbänden zeichnet sie sich meist besonders schön ab.
Bei der Prägung gibt es keine Farbstufen. Die Einrichtung für den Prägestempel fällt einmalig je Motiv an und wird separat im Warenkorb ausgewiesen. Welche Prägevariante für einen Artikel möglich ist, sehen Sie bei der Veredelungsauswahl.
Druckdaten für die Prägung
Benötigt werden einfarbige Vektordaten (PDF, AI, EPS oder SVG). Wir prüfen, ob sich Ihr Logo in der gewählten Größe sauber prägen lässt, und senden Ihnen vor der Produktion immer ein PDF zur Freigabe.
Die Prägung bieten wir vor allem bei Notizbüchern mit Einband aus Kunstleder oder PU an, außerdem bei Mappen, Etuis und ausgewählten Lederartikeln.
Stickerei

Die Stickerei ist die klassische Veredelung für Textilien. Ihr Logo wird mit farbigen Garnen direkt in den Stoff gestickt und erhält dadurch eine plastische, hochwertige Wirkung. Typische Artikel sind Caps und Mützen, Handtücher, Decken, Schürzen, Poloshirts und Taschen.
So funktioniert die Stickerei
Bevor gestickt werden kann, muss Ihr Logo in ein Stickprogramm übersetzt werden. Dieser Schritt heißt Digitalisieren oder Punchen: Dabei wird festgelegt, welche Stichart, Stichrichtung und Stichdichte jede Fläche des Logos bekommt und in welcher Reihenfolge die Farben gestickt werden. Die fertige Stickdatei steuert anschließend die Stickmaschine, die das Motiv mit vielen tausend Stichen in den Stoff setzt. Jede Farbe entspricht einem eigenen Garn, die Maschine wechselt die Garne automatisch.
Stärken und Einsatzbereiche
Eine Stickerei wirkt wertig und dreidimensional. Das Logo hebt sich leicht vom Stoff ab und fällt durch den Glanz des Garns auf. Sie ist sehr strapazierfähig, übersteht viele Wäschen und verblasst nicht, weil die Farbe im Garn selbst steckt. Bei Handtüchern, Caps und Arbeitskleidung ist die Stickerei deshalb besonders beliebt. Auch auf dickeren und strukturierten Stoffen, auf denen ein Druck nicht gleichmäßig wirken würde, lässt sich gut sticken.
Worauf Sie achten sollten
Beim Sticken setzt die Technik Grenzen bei sehr kleinen Details. Winzige Schriften und haarfeine Linien lassen sich mit Garn nur eingeschränkt darstellen und werden bei der Digitalisierung vereinfacht oder etwas vergrößert. Farbverläufe und Fotos sind nicht möglich, jede Farbe wird als Garnfarbe umgesetzt, die möglichst nah an Ihren Farbton heranreicht. Große, vollflächige Motive machen den Stoff steifer. Für gut lesbare Ergebnisse empfehlen sich daher Logos mit klaren Formen in passender Größe.
Für die Stickerei fällt eine einmalige Einrichtung für die Digitalisierung Ihres Logos und das Einrichten der Maschine an. Sie wird separat im Warenkorb ausgewiesen. Welche Positionen und Größen bei einem Artikel möglich sind, sehen Sie bei der Veredelungsauswahl.
Druckdaten für die Stickerei
Am besten senden Sie uns Ihr Logo als Vektordatei oder als gut aufgelöste Bilddatei mit Angabe Ihrer Firmenfarben. Wir übernehmen die Digitalisierung und zeigen Ihnen das Ergebnis vor der Produktion als PDF zur Freigabe.
Stickerei bieten wir unter anderem bei Caps und Mützen, Handtüchern und Decken sowie bei ausgewählten Taschen an. Auf Kopfbedeckungen wirkt ein gesticktes Logo besonders plastisch.
Doming und Digitalaufkleber

Doming und Digitalaufkleber bringen farbige Motive auf Artikel, deren Oberfläche sich für einen Direktdruck nicht eignet oder bei denen ein besonderer Effekt gewünscht ist. Häufig werden so Schlüsselanhänger, Powerbanks, Pins, Kühlschrankmagnete oder Einlegeflächen in Metallartikeln veredelt.
So funktionieren Doming und Digitalaufkleber
Bei beiden Verfahren wird Ihr Motiv zunächst digital in voller Farbe auf eine selbstklebende Folie gedruckt und passgenau zugeschnitten. Als Digitalaufkleber wird es anschließend direkt auf den Artikel oder in eine vorgesehene Vertiefung gesetzt. Beim Doming geht es einen Schritt weiter: Auf den gedruckten Aufkleber wird eine glasklare Schicht aus flüssigem Polyurethan-Harz aufgetragen. Durch die Oberflächenspannung bildet das Harz eine gleichmäßige Wölbung, die zu einer festen, elastischen Kuppel aushärtet.
Stärken und Einsatzbereiche
Beide Verfahren geben farbige Logos, Verläufe und Fotos detailreich wieder, weil das Motiv im Digitaldruck entsteht. Der Digitalaufkleber ist eine einfache und saubere Lösung für glatte Flächen, auf denen ein anderer Druck nicht möglich ist. Das Doming wirkt wie eine kleine Lupe: Die Harzkuppel lässt Farben intensiver leuchten, verleiht dem Motiv Tiefe und fühlt sich angenehm glatt und weich an. Gleichzeitig schützt sie das Motiv vor Kratzern, Feuchtigkeit und Abrieb. Das macht Doming besonders geeignet für Artikel, die viel in die Hand genommen werden, etwa Schlüsselanhänger.
Worauf Sie achten sollten
Doming und Aufkleber haben eine feste Form, die sich nach der vorgesehenen Fläche des Artikels richtet. Ihr Motiv wird innerhalb dieser Form platziert. Da die Farben aus den vier Grundfarben gemischt werden, lassen sich Sonderfarben nur annähernd treffen. Beim Doming wird der Rand der Kuppel durch die Wölbung leicht verzerrt, feine Schrift sollte daher nicht ganz bis an den Rand reichen. Aufkleber und Domings werden auf ebenen oder nur leicht gewölbten Flächen verwendet.
Die Einrichtung fällt einmalig je Motiv an, unabhängig von der Anzahl der Farben, und wird separat im Warenkorb ausgewiesen. Ob ein Artikel für Doming oder einen Digitalaufkleber vorgesehen ist, sehen Sie bei der Veredelungsauswahl.
Druckdaten für Doming und Digitalaufkleber
Ideal sind Vektordaten oder hochauflösende Bilddateien. Wir passen Ihr Motiv an die Form der Fläche an und senden Ihnen vor der Produktion immer ein PDF zur Freigabe.
Doming und Digitalaufkleber kommen häufig bei Schlüsselanhängern, Powerbanks und kleinen Metallartikeln mit Einlegefläche zum Einsatz.
Gut zu wissen: Farben, Einrichtung und Druckdaten
Sonderfarben oder CMYK
Tampondruck, Siebdruck und klassischer Transferdruck arbeiten mit Sonderfarben, die nach Pantone oder HKS angemischt werden. Sie treffen Ihre Firmenfarbe genau, jede Farbe wird aber einzeln eingerichtet. Digitaldruck, Digitaltransfer, Sublimationsdruck, Doming und Digitalaufkleber setzen jedes Motiv aus vier Grundfarben (CMYK) zusammen. Das ermöglicht Fotos und Verläufe, Sonderfarben werden dabei annähernd wiedergegeben.
Was Einrichtungskosten sind
Jede Veredelung braucht eine einmalige Vorbereitung, etwa ein Klischee, ein Sieb, einen Prägestempel, eine Stickdatei oder die Programmierung von Laser und Druckmaschine. Diese Kosten hängen nicht von der Stückzahl ab. Wir weisen sie deshalb separat im Warenkorb aus, statt sie im Stückpreis zu verstecken.
Druckdaten und Freigabe
Ideal sind Vektordaten als PDF, AI, EPS oder SVG. Haben Sie nur eine Bilddatei, bereiten wir Ihr Logo für die gewählte Veredelung auf. Ihre Daten senden Sie uns nach der Bestellung einfach per E-Mail, auf Wunsch erhalten Sie eine Druckvorlage. Vor der Produktion bekommen Sie immer ein PDF zur Freigabe. Entwurf und erste Korrektur sind inklusive, gedruckt wird erst nach Ihrer Freigabe.